Das Jahr 1944

Historische Ereignisse, Geburten und Todesfälle im Jahresverlauf.

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Highlights

01. April Bei einem Luftangriff amerikanischer Flugzeugverbände während des Krieges gegen Deutschland wird die schweizerische Stadt Schaffhausen getroffen, mutmaßlich aufgrund eines Navigationsfehlers. Die Bombardierung fordert 37 Todesfälle und hinterlässt etwa 100 Verletzte, darunter viele mit erheblichen Verletzungen. Darüber hinaus verlieren rund 300 Personen ihr Zuhause.
01. April Die systematische Verschleppung jüdischer Bevölkerung aus Griechenland und Ungarn nach Auschwitz-Birkenau wird in Gang gesetzt.
03. April Im westfälischen Heessen ereignete sich in der Zeche Sachsen eine Schlagwetterexplosion, bei der 169 Bergarbeiter ums Leben kamen.
06. April Am 6. April 1944 wurden 44 jüdische Kinder aus Izieu mitsamt ihren Begleitern verhaftet und ins Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verbracht.
06. April Helen Duncan erfährt als letzte Persönlichkeit die Inhaftierung gemäß des Witchcraft Act von 1735.
10. April Rudolf Vrba und Alfréd Wetzler gelang es, dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau zu entkommen. Anschließend erstellten sie den sogenannten Vrba-Wetzler-Bericht, in welchem sie den Alliierten eine ausführliche Darstellung der Massentötungen in diesen Lagern lieferten.
14. April Das britische Frachtschiff Fort Stikine, das unter anderem mit Sprengstoff und Munition geladen war, detonierte im Hafen von Bombay. Die Katastrophe forderte etwa 1500 Todesfälle und Verschollene, hinterließ rund 3000 Verletzte, zerstörte 13 weitere Schiffe und verursachte einen Gesamtschaden in Höhe von ungefähr einer Milliarde US-Dollar.
18. April Die Uraufführung des Balletts Fancy Free findet am Ballet Theatre im New Yorker Metropolitan Opera House statt. Jerome Robbins verantwortet sowohl die choreografische Gestaltung als auch das Libretto, während die Musik von Leonard Bernstein stammt.
20. April In dem unter deutscher Kontrolle stehenden norwegischen Hafen von Bergen, unmittelbar vor der Bergenhus-Festung gelegen, kommt es zur Detonation des niederländischen Frachters Voorbode, der 120 Tonnen Sprengstoff an Bord trägt. Durch die Explosion erleiden große Bereiche der historischen Altstadt erhebliche Zerstörungen, und insgesamt 150 Personen verlieren ihr Leben.
21. April Durch ein Dekret der im Exil befindlichen Regierung des freien Frankreichs unter der Führung von Charles de Gaulle wurde französischen Frauen das Wahlrecht zugestanden, welches nach dem erfolgreichen Ende des Zweiten Weltkriegs in die Tat umgesetzt wurde.

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